Veröffentlicht in Haut, Reha und Krankenhaus

Reha- 1.Tag

Zugfahrt

Der erste Tag der Reha ist schon um. Momentan habe ich noch Probleme mit dem Internet (dazu später mehr), aber ich habe mir gestern extra Notizen gemacht, dass ich alles berichten kann 🙂

Ich versuche die ganzen Info’s ein bisschen zu gliedern, dass jeder sich zum Lesen das raus suchen kann, was ihn interessiert:) Viele Sachen werde ich auch einfach für mich detaillierter aufschreiben 🙂

Anreise

Gestern klingelte mein Wecker also um 04:30 Uhr. Zwei Minuten später war ich im Bad und um 05:48 Uhr ging es mit dem Zug los. Ich bin ganz froh darüber, dass ich mich entschieden habe mit dem Zug anzureisen. Ich habe eine Verbindung gewählt, bei der ich nur zwei mal umsteigen musste. Ich war zweimal circa eine halbe Stunde unterwegs und einmal circa 4 Stunden. Da ich die Reha über die Rentenversicherung beantragt habe, werden die Kosten für die Anreise mit dem Zug (auch für die mit dem eigenen Auto) gezahlt. Da ich schon früh gebucht hatte und ein günstiges Angebot erwischt habe, konnte ich für wenig Aufpreis (das muss man dann natürlich selbst bezahlen) im IC mit Sitzplatzreservierung in der 1.Klasse fahren. Das hat die Anreise sehr angenehm gemacht. Morgens hatte ich noch kurz darüber nachgedacht, ob ich wirklich noch eine zusätzliche Jacke mitnehmen soll; im Zug war ich dann sehr froh darüber, da die Klima doch recht stark war und ich ohne die Jacke wohl gefroren hätte. Also für solche Reisen lieber ein bisschen dicker einpacken 😉

Ankuft

Um kurz nach 12 Uhr kam ich in Bad Bentheim an. Nach einer Wartezeit von circa 2 Minuten kam ein Kleinbus / Transporter. Dieser trug gut sichtbar die Aufschrift „Fachklinik Bad Bentheim“. Ein freundlicher Mitarbeiter der Klinik stieg aus und nahm mein Gepäck entgegen. Nach kurzer Fahrt waren wir bereits an der Klinik und mir wurde erklärt, wo der Eingang ist. An der Rezeption wurde ich sehr freundlich empfangen und mir wurde erklärt, dass mein Koffer (der ja von Hermes bei mir zu Hause abgeholt und hierher gebracht wurde), sobald er da ist, auf mein Zimmer gebracht werden würde. Und dann ging es auch schon zur nächsten Station: dem Aufnahme-Zimmer.

Aufnahme

Als ich vor dem Aufnahme-Zimmer saß wurde mir ein bisschen mulmig und ich hatte etwas Angst. Es sind wirklich sehr viele Menschen in der Klinik und das viele Neue kann einen mitunter etwas überrumpeln. Ich bin aber so jemand, der auch im Urlaub mindestens einen Tag braucht sich an etwas zu gewöhnen, kann also auch daran gelegen haben.

Die Wartezeit vor dem Zimmer betrug 40 min. Es gibt Kaffee, Tee und Wasser, man ist also auch während der Wartezeit gut versorgt.

Bei der Aufnahme bekommt man kurz das Gröbste erklärt, wird gemessen und gewogen und kann seine ersten Fragen los werden. Die Dame war sehr freundlich. Man bekommt einen kleinen Zettel auf dem man einen Plan von den Gebäuden hat. Die Dame zeichnete mir direkt die nächsten Stationen ein. Ich habe in einem anderen Bericht gelesen, dass dieser Zettel viel zu klein sein und man darauf gar nichts erkennen könnte. Ich kam sehr gut damit klar bis jetzt. Das Haus ist sehr gut ausgeschildert und es ist immer jemand da, den man nach dem Weg fragen kann. Am Anfang ist es natürlich etwas schwierig, da der Komplex eben sehr groß ist und man teilweise ganz schön weit laufen muss, aber ich denke, dass das kein Problem sein sollte. Ältere Leute, oder Leute die allgemein Probleme haben, können anscheinend auf so etwas wie einen Rollstuhl-Fahrdienst ausweichen. Die ganzen jungen Leute, die das übernehmen sind sehr nett und hilfsbereit und ich habe bis jetzt noch keinen beobachtet, der auch nur ansatzweise lustlos bei seiner Arbeit aussah.

Bei der Annahme wurde der weitere Ablauf erklärt und der erste „Stunden-Plan“ für den Tag ausgehändigt. Es wurde darauf hingewiesen, wo man Wasserflaschen (zum Auffüllen an den Stationen) bekommen kann. Man kan sich auch eine mitbringen, sie sollte lediglich eine weite Öffnung haben. Was nicht erwähnt wurde, oder was ich nicht mitbekommen habe, war die Info, wo es Wasserspender gibt. Aber diese sind sehr gut zu finden, da man allein schon auf dem Weg vom Zimmer bis zum Essen mindestens einen, wenn nicht sogar zwei davon findet. Normalerweise geht es wohl direkt im Anschluss daran zum Mittagessen (deshalb soll man wohl auch bis zwölf Uhr da sein). Da ich aber mein Handgepäck erst loswerden wollte und die Essenszeit recht lange ist, durfte ich erst kurz auf mein Zimmer.

Insgesamt hatte ich bei der Aufnahme den Eindruck, dass alles sehr gut organisiert ist.

Mein Zimmer und das Gebäude allgemein

Der erste Eindruck als ich in das Zimmer kam war, dass ich mich in diesem Zimmer ganz sicher nicht Mein Reha-Zimmer Teil 1wohlfühlen könnte. Es ist hell und freundlich gestrichen hat einen Tisch, einen Stuhl und einen Hocker, ein Bett, ein Nachtschränkchen, genügend Schränke und ein Bad. Am Anfang erschien es mir aber sehr kalt / uneinladend. Das Bad scheint sauber zu sein und sogar das Toilettenpapier war gefaltet, wie im Hotel. Allerdings ist es wirklich sehr klein und es gibt nur eine Nasszelle mit einem Vorhang und keine richtige Dusche. Das ist etwas problematisch, da so der ganze Boden gewässert wird, wenn man duscht. Außerdem hat man keine Lüftung und auch kein Fenster. Jetzt, wo ich das Zimmer schon etwas eingerichtet habe und schon eine Nacht hier geschlafen habe, finde ich es sogar ganz nett. Es ist kein Hotel, das ist klar. An einer Stelle an der Wand geht auch bisschen der Bodenbelag ab, aber im Zimmer an sich hat man genug Platz, außerdem ist es sehr hell, da es eine komplette Fensterwand hat, die zu einem Balkon führt. Der Balkon ist sozusagen ein Riesenbalkon für alle Zimmer dieser Ebene. Man hat aber mindestens ein oder zwei Stühle zur Verfügung um etwas zum trocknen Mein reha-Zimmer 2raus zu hängen. Und nach dem Duschen reicht es kurz die große Tür zu öffnen, schon ist das Zimmer gut durchgelüftet. Hat man sich erst einmal eingelebt ist es also sogar ganz nett. Übrigens hat das mit dem Koffer tatsächlich sehr gut geklappt und ich hatte ihn auf dem Zimmer als ich von dem Erstgespräch mit der Ärztin zurückkam , so dass ich alles was ich für die erste Anwendung gebraucht habe (Badelatschen, Bademantel usw.) direkt zur Hand hatte. Der Koffer hat bei dem Transport allerdings etwas gelitten. Er hat einige kleinen Schrammen abbekommen, aber das ist ja meistens so, wenn der Koffer mitreist.

Die Gebäude sind teilweise sehr unterschiedlich. Fast alles ist miteinander durch lange Gänge verbunden. Es sieht überall sauber und gepflegt aus und es gibt viele Bereiche zum Hinsetzen. Es gibt zum Beispiel ein Gemeinschafts-Zimmer direkt hier auf dem Stockwerk. Als ich es vorhin entdeckt habe, war gar nichts darin los. Es gibt aber auch Bereiche, die stark frequentiert sind und wo immer etwas los ist. Man muss also nicht nur in seinem Zimmer sitzen (macht man eigentlich eh nicht, da es so viel zu sehen, erledigen und zu tun gibt). Überall ist sehr viel Glas verbaut. Es ist also sehr hell. Ich habe zwar von meinem Zimmer nur einen Blick auf den Parkplatz, aber die Klinik an sich, hat viele schön angelegte Grünflächen und man ist in einer Minute im Wald (kommt darauf an, wo das eigene Zimmer liegt, aber es gibt hier auf alle Fälle viel Grün 😛 ).

Essen

Nachdem ich kurz auf dem Zimmer Zwischenstopp gemacht hatte, ging es ab in den Speisesaal. Dort meldet man sich an und wird als Neuling direkt eingewiesen. Ich kam recht spät an und so war der Speisesaal schon recht leer. Die Dame bei der Anmeldung ist super nett und erklärte mir direkt das Hände desinfizieren an den Stationen vor dem betreten des Raumes und führte mich dann an meinen Tisch. Jeder Tisch ist gut gekennzeichnet mit Nummern und mit Schildern, auf denen die Namen der dem Tisch zugeteilten Personen stehen. Die Nummer sollte man sich einprägen, da man dort dann immer sitzt. Mein Essen stand schon auf meinem Platz. Die Dame aus der Anmeldung lies es sich nicht nehmen, zu warten bis ich Platz genommen hatte und selbst überprüft hatte, ob das Essen denn noch warm genug sei. Sie hat mir direkt angeboten es nochmal warm zu machen, aber das war es noch ausreichend. Zu Essen gab es Vollkorn-Nudeln mit kleinen (ich vermute angebratenen) Tomaten und Pilzen. Die Pilze habeich liegen gelassen, aber der Rest war wirklich lecker. Als Nachtisch gab es eine kleine Schüssel mit Kirschen, die auch echt lecker waren. Zu dem Essen an sich berichte ich dann noch etwas mehr im nächsten Blog-Eintrag.

Nach dem Essen ging es dann zu dem ersten Gespräch mit der mir zugeteilten Ärztin.

Erstgespräch mit dem Arzt

Vor dem Erstgespräch muss man sich einen Wartebereich begeben und dort selbstständig den Blutdruck messen, welchen man notiert. Das man dies tun muss, wurde einem direkt schon bei der Aufnahme mitgeteilt. Den Zettel kann man dann in dem Sekretariat dort bei den Untersuchungszimmern oder eben direkt dem Arzt abgeben. Ich habe die Ärztin gefragt, was das für einen Sinn hat und sie erklärte, dass das einfach so eine Maßnahme wäre, um sicher zu gehen, dass keiner mit einem zu hohen Puls da rum läuft. Ehrlich gesagt habe ich es nicht wirklich verstanden…

Die Ärztin an sich war sehr freundlich, hat sich Zeit genommen und sich wirklich Gedanken gemacht. Sie hat die Haut genau beobachtet und hatte auch keine Hemmungen einen anzufassen. Bei mir sind ja zum Beispiel die Handgelenke sehr betroffen und die hat sie sich eben genau betrachtet und „abgefühlt“. Das gab mir ein gutes Gefühl. Als Hautpatient fühlt man sich nämlich sehr oft gar nicht wohl in seiner Haut und denkt, dass die anderen einen abstoßend finden. Oft möchte man auch einfach nicht angefasst werden, weil die Haut dann direkt juckt oder weh tut. Die Ärztin, die ich aber wie gesagt jetzt zugeteilt bekommen habe, hat das sehr angenehm gemacht und sich alle Stellen auch wirklich genau betrachtet. Am Anfang dachte ich zugegebenermaßen auch ein bisschen, dass ich hier eigentlich nichts zu suchen habe, da hier Leute sind, die wirklich krasse Ausschläge haben, da kommt man sich schon etwas zu gesund vor, wenn man gerade einen Ausschlag hat, der mal nicht so großflächig oder akut ist, aber man wird von jedem ernst genommen. Auch die anderen Patienten, die eben so stark betroffen sind, begegnen einem freundlich und nehmen einen ernst.

Bei dem Erstgespräch ging die Ärztin mit mir die zur Verfügung stehenden Behandlungen durch und ich wurde total miteinbezogen. Zum Beispiel ging es um die Bestrahlung, die durchgeführt werden sollte. Ich teilte ihr mit, dass ich sehr empfindlich auf Sonnenlicht allgemein reagiere und dass ich sehr leicht Sonnenbrand bekomme. Sie entschied dann die Dosis der Bestrahlung nur sehr sehr langsam zu steigern und sagte außerdem, dass ich gerne jederzeit vorbeikommen kann. Sie legt auch die Salbenbehandlung fest und ich sagte ihr, dass ich es erst einmal komplett ohne Kortison versuchen möchte. Sie sagte, dass sie gerne an den stärker betroffenen Stellen mit Kortison herangehen würde, es aber mir überlässt und sie versteht, wenn ich mich nicht ganz wohl damit fühle. So habe ich jetzt ein kortisonfreies Salben-Konzept zusammen gestellt bekommen.

Sie bespricht mit einem auch die möglichen anderen Anwendungen (Entspannungstechniken, Thermen-Besuche usw.) und schneidet ein Paket auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurecht. Sie erklärte mir auch gleich, dass ich jederzeit Bescheid sagen könnte, wenn ich etwas von anderen Patienten erfahre, was ich auch gerne machen würde oder mir etwas doch nicht so gut gefällt, so dass wir das dann anpassen könnten.

Was mich allerdings sehr enttäuscht hat und wovon ich gar nicht begeistert bin, ist die Tatsache, dass auch hier im Prinzip keine Ursachenforschung betrieben wird.

Ich habe mich mit dem Thema in letzter Zeit soviel auseinander gesetzt und bin auf immer mehr Erfahrungsberichte gestoßen, wo die Neurodermitiker berichtet haben, dass sie ihre Neurodermitis durch die passende Ernährung (meist vegan, clean und nährstoffreich), durch das meiden von bekannten Auslösern und durch einen Darmaufbau in den Griff bekommen haben.

Das viele Cremen und eben das behandeln der Auswirkungen der Krankheit statt der Ursache lindert eben nur die Symptome. Ich hatte erhofft / erwartet, dass auf alle möglichen Allergien getestet wird und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten durch überwachte / unterstütze Diäten herausgefunden werden. Natürlich ist es gut, die Haut zu behandeln, nur löst das ja nicht das Problem. Ich weiß, eine echte Neurodermitis ist nicht heilbar, aber es muss doch einen Weg geben das länger im Griff zu haben und anscheinend gibt es diesen, aber ich weiß auch nicht… Viele hier sind schon öfter da gewesen und das kann doch nicht sein, dass man sich das Jahr über quält, ein paar Wochen in Reha geht, etwas Linderung hat und das Ganze wieder von vorne los geht…

Also bitte versteht mich nicht falsch. Ich bin sehr dankbar, dass ich so etwas überhaupt machen darf. Ich denke, ich werde hier auf alle Fälle viel Nützliches mitnehmen. Ich zweifel auch nicht zwingend die Haupt-Heil-Methoden an, die hier verwendet werden: Sole- und Schwefelbäder, Salbe-Behandlungen und Bestrahlung. Gerade die Bäder denke ich, sind eine sehr natürliche Art die entzündliche Haut zu beruhigen und um zu heilen. Bei der Bestrahlung bin ich eher skeptisch (da ich sie momentan anscheinend auch nicht vertrage?! Dazu schreibe ich vielleicht im nächsten Beitrag mehr), allerdings sagte sogar meine Heilpraktikerin, dass gewisse Arten von Bestrahlungen durchaus gut sein können. Und natürlich bin ich froh, wenn meine Haut so fit ist von außen und so abgeheilt ist, dass ich auch einfach selbst wieder mehr Kraft habe, mich darum zu kümmern, dass mein Körper auch von innen heraus wieder gesünder wird; nur wie gesagt, ich hätte mir einfach eine Heilung von Außen UND Innen gewünscht… Aber warten wir mal ab. Ich bin ja schließlich auch erst den zweiten Tag an. Es gibt noch Vorträge zu dem Thema und vielleicht bekomme ich ja dann da genau das, was ich mir erhofft habe… Ich habe mit der Ärztin auch darüber gesprochen und sie meinte eben, dass sie wenigstens versucht das zu tun, wofür die Kapazitäten vorhanden sind. Das bedeutet in meinem Fall, das Blut abgenommen wird und ich so zumindest auf einige bestimmte Lebensmittel getestet werde.

Schwefel-Therapie

Auf die Schwefel-Therapie bin ich ja gerade eben schon kurz eingegangen. Gestern kam ich sozusagen ohne festen Termin dorthin und musste deshalb etwas Warten (da ich viel Zeit hatte war das kein Problem). Dann wurde ich aufgerufen. Das ganze Personal rund um die Anwendungen Schwefel-/Solebäder und Bestrahlung ist super freundlich, hilfsbereit und entgegenkommend. Ich wurde dann zu einer der vielen Badewannenkabinen begleitet und in dieser wurde mir alles erklärt. Es gibt einen Touch-Screen an der Wand und man muss im Prinzip nur Start drücken. In mein Schwefelbad wird immer noch etwas Öl beigefügt, dass die Haut davon nicht so austrocknet. Ist einem das Wasser zu warm, kann man es an die gewünschte Temperatur per Knopf-Druck anpassen (habe ich heute von einem anderen Patienten gelernt). Man entkleidet sich dann und legt sich für 10 min. in die Badewanne. Der Geruch von dem Schwefel-Bad ist genauso wie Schwefel eben riecht. Das ist am Anfang unangenehm. Nach den 10 min. wickelt man sich in ein Tuch und geht dann zu den Bestrahlungen. Jeder bekommt unterschiedliche Bestrahlungen, aber auch das bekommt man gut erklärt. Nach dieser „Kombi-Anwendung“ soll man nicht duschen. Das ist komisch, man hat ja das Gefühl etwas zu stinken wegen dem Schwefel, aber ich muss sagen, dass man das auf der Haut eigentlich gar nicht riecht.

Ich kann logischerweise nur das berichten, was ich hier so erlebe und was die anderen Patienten berichten. Diese Bäder- und Bestrahlungs-Anwendungen sind aber soweit ich weiß für alle Patienten die Grundlage und natürlich die Salben-Behandlungen. Auf die Strahlen-Behandlung gehe ich jetzt nicht näher ein, da weiß ich auch noch nicht so genau, wie das in der Haut wirkt. Meine Ärztin hat es mir zwar erklärt, aber ich denke, damit müsste ich mich erst noch ein bisschen näher beschäftigen.

Salben-Behandlungen

Nachdem ich meinen Plan von der Ärztin zusammen gestellt bekommen hatte, auch für die für mich ausgewählten Salben, ging es etwas später ab ins Salbenzimmer. Dort wird man überall eingecremt. Das ist natürlich für die Patienten gut, die zum Beispiel nicht sehr beweglich sind, oder eben wirklich an schlecht erreichbaren Stellen wie dem Rücken eingecremt werden müsse. Die meisten werden danach mit Frischhalte-Folie an den eingecremten Stellen eingewickelt, dass sie sich nicht die Kleidung dreckig machen. Als ich gestern dort war habe ich erklärt, dass ich am Rücken keine einzucremende Stellen habe und mir die Warte-Zeit für das Salben-Zimmer gerne sparen würde. Die nette Dame hat mir dann die Salben mitgegeben, so dass ich das selbst auf dem Zimmer machen darf. Vorher hat sie mir die Salben genau erklärt und Notizen auf den Salben gemacht, dass ich genau weiß, welche Salbe für was und wann anzuwenden ist. Trotzdem werde ich von Zeit zu Zeit dort hin gehen und mih eincremen lassen, da die Damen das auch dokumentieren möchten und einen unter Beobachtung haben möchte. Ich denke auch einfach dafür um ggf. Rücksprache zu halten falls eine Salbe nicht so gut vertragen wird.

Highlights

Ich möchte nochmal ein paar persönliche Highlights des gestrigen Tages aufzählen. Also das überall nette und hilfsbereite Personal ist wirklich super. Ich habe zudem einen Tisch erwischt mit drei wirklich lieben Patienten, die mir nicht nur geholfen haben die Pläne zu verstehen, sondern mit mir auch schon einen Rundgang gemacht haben und mich überall hin mitschleifen, so war ich auch schon in Bad Bentheim in einem netten, kleinen Bistro (wo uns einer der Mitpatienten sogar eingeladen hat 🙂 ) und anschließend in der Therme. Als wir in Bad Bentheim waren und auf den Weg dorthin haben wir viele Tiere gesehen: Schafe, Schildkröten und Baby-Frösche. Das war schön 🙂

 

Hier findest Du weitere Beiträge zu meinem Aufenthalt in Bad Bentheim und rund um das Thema Reha:

Reha beantragen – Wie geht das überhaupt?

Ich packe meinen Koffer

Reha – 2. bis 4. Tag

Reha – der geknickte Blog-Beitrag

Reha – 6.Tag

Reha – 7.Tag

Reha – 9.Tag (Sport-Motivation)

Reisen – Niederlande (oder Reha – 13.Tag)

Reha – 14. und 15.Tag

Reha – Tag 16 bis Tag 23

Reha – Tag 24 bis Tag 28

Laura ❤

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2 Kommentare zu „Reha- 1.Tag

  1. Hey Laura, das liest sich alles ziemlich gut. Finde es auch toll dass man ein eigenesZimmer mit Bad hat…da bin ich immer etwas eigen 😉 Über das Essen bin ich allerdings etwas verblüfft, aanscheined wird auf histaminarme Ernährung nicht so wert gelegt? Dass es dort Thermen gibt ist natürlich supercool. In meinen richtig schlimmen Zeiten war ich so wasserscheu wie eine Katze, aber wenn es einigermassen geht ist es bestimmt cool. Liebe Grüße Stephie von neurodermitisblog

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Stephie,
      ja ein eigenes Bad ist viel wert! Die Diätassistentin, mit der ich gesprochen habe achtet schon darauf, dass ich histaminarmes Essen bekomme (zum Beispiel bekomme ich abends immer einen Rohkost-Teller, zu dem ich mir mein Dressing selbst zusammen stellen kann, dass ich jetzt nicht unbedingt zu viel Essig darin habe).
      Die Therme ist wirklich total schön. Am Anfang brennt es manchmal sehr auf der Haut, aber das lässt meistens nach ein paar Minuten nach. Momentan habe ich aber sehr empfindliche Haut und kann die Therme und auch die Sauna nicht nutzen. Dazu aber mehr in meinem heutigen Blog-Beitrag.
      Gehst Du momentan wieder schwimmen und wenn ja, eher See oder Therme (falls es so etwas in deiner Nähe gibt)?
      Liebe Grüße,
      Laura

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