Veröffentlicht in Allgemeines, Blog, Erfahrungsberichte, Haut

Gastroenterologe – die Ergebnisse / HPU ??? / Spezialklinik Neukirchen

Header BildHalloooo 🙂

Und wieder mal ein Update von mir …

Gastroenterologe

Inzwischen war ich schon dreimal bei Gastroenterologen. Nochmal kurz zur Erinnerung – dort wurde ich hin geschickt, weil ich vor der Reha, als das mit meiner Haut so schlimm war, auch starke Probleme mit dem Bauch hatte und fast nichts mehr essen konnte. Meine Ärztin empfahl mir also nochmal den Gang dort hin, um Nahrungsmittelunverträglichkeiten auszuschließen.

Ich wurde bei meinem ersten Besuch dort auf Fructose-Intoleranz getestet. Dies wurde – genauso wie später auch bei der Untersuchung auf Lactose-Unverträglichkeit – mit einem Atem-Test ausgetestet. Ergebnis: negativ. Beim zweiten Besuch dann der Lactose-Test. Ergebnis: negativ. Beim dritten Besuch hatte ich dann mein erstes Gespräch mit der Gastroenterologin. Ich erklärte ihr, dass ich vor der Reha und ab und an auch noch während der Reha starke Probleme mit dem Bauch hatte. Seit ich wieder zu Hause bin, geht es meinem Bauch viel besser und ich bin fast beschwerdefrei. Natürlich wollte ich gerne von ihr wissen, woran das liegen kann. Sie meinte, dass sie das selbst nicht sagen kann und denkt, dass ich am besten so weitermachen soll, wie bisher, denn im Moment ist es ja gut. Um sicher zu gehen, dass nicht doch noch irgendetwas aktuell bei der Verdauung schief läuft, wurde mir Blut abgenommen. In diesem soll die Wahrscheinlichkeit einer Gluten-Unverträglichkeit überprüft werden und verschiedene Entzündungs-Werte bestimmt werden. Die Ergebnisse davon habe ich noch nicht, aber wir vermuten jetzt schon, dass auch da alles in Ordnung ist.

Meiner Heilpraktikerin und meiner Osteopathin, hatte ich ja vor der Reha – als die Bauch-Problematik aktuell war – das Ganze geschildert. Meine Heilpraktikerin nannte mir einige Sachen, von denen ich die Finger lassen sollte, oder was ich an meinem Ess-Verhalten verändern sollte (manche Gemüse- und Obstsorten vor dem Verzehr zum Beispiel zu schälen usw.) und die Osteopathin machte einen Test mit mehreren Nahrungsmittel-Gruppen (wenn man das so nennt?), bei dem raus kam, dass ich stark auf Zucker (auch Fructose und Glucose) und auf Milch reagierte. Ich war vor der Reha fast am verzweifeln, weil ich einfach nicht mehr wusste, was ich jetzt noch essen durfte. Denn ich wollte ja auch auf eine basische Ernährung achten und irgendwie fühlte ich mich mit dem Ganzen ziemlich überfordert. Trotzdem habe ich versucht alles, was mir gesagt wurde, so gut es ging umzusetzen.

Meine Osteopathin schrieb mir außerdem Bakterien für den Darm auf, die ich eine ganze Zeit lang nahm.

Als ich jetzt wieder bei ihr war, testete sie erneut auf die verschiedenen Nahrungsmittel und diesmal war alles ok. Ich finde das irgendwie beruhigend, dass ich jetzt wieder mehr essen darf, ohne mir Gedanken dabei machen zu müssen und ich finde es auch gut, dass sich der Test beim Gastroenterologen und bei der Osteopathin nicht widersprochen haben.

Wir vermuten, das sich das Ganze dadurch, dass ich in der Reha mal zur Ruhe gekommen bin und eben die meisten Sachen auch wirklich weg gelassen habe und meinem Darm noch durch die Bakterien geholfen habe, wieder eingespielt bzw. normalisiert hat 🙂

Natürlich kommt dann die Frage auf, warum ich dann jetzt immer noch Neurodermitis-Schübe habe… Das es dafür unendlich viele Ursachen gibt, ist mir klar. Hätte ich das Ganze aber hauptsächlich durch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit gehabt, die wir jetzt raus gefunden hätten, wäre es bestimmt leichter gewesen, dass wieder in den Griff zu bekommen.

Das die Ernährung einen Einfluss auf den Zustand der Haut hat, denke ich immer noch, denn schließlich geht es jetzt im Gesamten nicht nur meinem Bauch wieder besser, sondern auch meiner Haut (wenn man das mal zu vorher vergleicht). Deshalb versuche ich auch weiterhin auf einige Faktoren bei der Ernährung zu achten (z.B. so wenig wie möglich Zucker zu essen, cleaneating usw.)

HPU

Als ich bei meiner Osteopathin war, hat sie mit mir auch über HPU gesprochen. Was das genau ist, kann ich noch nicht so ganz erklären. Wenn ich es richtig verstanden haben sollte, dann ist das, wenn man einen Mangel von etwas hat, was man eigentlich bräuchte, weil man durch ein Defizit bestimmte Stoffe nicht aufnehmen / verstoffwechseln kann.

Ich sollte dazu einen Fragebogen ausfüllen, um heraus zu finden, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ich das eventuell haben könnte. Das habe ich gemacht und da kam raus, das eine Wahrscheinlichkeit besteht. Jetzt wird das mal getestet. Denn klar, auch ein Mangel an z.B. Vitaminen, kann dafür sorgen, dass man allgemein nicht so fit ist und gesundheitliche Probleme hat  und das kann dann wieder direkt zu Problemen mit der Haut führen. Den Test mache ich wohl diese Woche und bis ich die Ergebnisse habe, dauert es dann wohl noch etwas länger. Ich bin gespannt.

Spezialklinik Neukirchen

Ich soll / darf ja jetzt noch einmal in die Spezialklinik Neukirchen, wie ich schon in einem vorherigen Beitrag erwähnt hatte. In der Hoffnung, dass es mir dann genau so gut geht wie jetzt (bzw. noch besser), aber eben ohne Kortison schmieren zu müssen. Dort soll dann auch Ursachenforschung betrieben werden und danach ist meine Haut vielleicht auch mal etwas stabiler 🙂 Die Überweisung dafür habe ich letzte Woche von meiner Hautärztin abgeholt und schon direkt an die Klinik geschickt. Diese machen jetzt einen Kostenvoranschlag an meine Krankenkasse (wenn ich das richtig mitbekommen habe) und meine Krankenkasse (die für diesen Klinik-Aufenthalt der Kostenträger ist), gibt dann ihr „OK“ und dann darf ich mit dem Krankenhaus einen Aufnahme-Termin ausmachen.

Das ist also alles am laufen und geht vorwärts 🙂

Als ich die Überweisung abgeholt habe, sagte mir meine Hautärztin, dass sie einen Patienten in meinem Alter hatte, der immer sehr viel Kortison schmieren musste und dem konnte man – in der Uni in Mainz – jetzt so gut helfen, dass er symptomfrei ist und es ihm momentan richtig gut geht. Also ich bin immer mehr überzeugt davon, dass auch wenn man manchmal nicht weiß, wie man wo weitermachen soll, es bestimmt Wege und Mittel gibt um symptomfrei sein zu können und das macht mir Mut und euch Betroffenen hoffentlich auch 🙂

Allgemein

Wie ihr gemerkt habt, klappt das mit den Blog-Beiträgen Montags ganz gut. Durch das Planungs-Tool in WordPress kann ich diese schon im Voraus vorbereiten. Ich muss sagen, dass ich mich da etwas zurück gelehnt habe und es echt gut getan hat, die letzten Tage nicht soooo viel zu bloggen wie die ganze Zeit. Jetzt aber habe ich gerade wieder richtig Lust dazu. Ich versuche das mit der Regelmäßigkeit montags auf alle Fälle beizubehalten und werde aber wieder nach Lust und Laune auch unter der Woche Beiträge posten.

Ich hatte in dem Kunter-Bunten-Blog-Beitrag vom 25.09. auch gesagt, dass ich eventuell einen neuen Blog machen möchte für deutsche WordPress-Nutzer, oder eben für alle die, die mit dem bloggen anfangen möchten. Das hat geklappt. Der Anfang ist gemacht und es gibt auch schon zwei Beiträge auf dem Blog. Allerdings möchte ich ihn noch etwas weiter bearbeiten und befüllen, bevor ich den Link hier mit euch teile. Ihr dürft gespannt sein 🙂

Das war es jetzt erst einmal wieder von mir. Ich hoffe ihr hattet wieder Spaß beim Lesen und freut euch auf den nächsten Beitrag 🙂

Laura ❤

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4 Kommentare zu „Gastroenterologe – die Ergebnisse / HPU ??? / Spezialklinik Neukirchen

  1. Hallo Laura,

    ich selbst kenne diese schier endlosen Ansätze auf der Suche nach Antworten sehr gut. Leider habe ich festgestellt, dass viele Fachärzte nicht über ihren eigenen Tellerrand schauen. Man wird von A nach B geschickt. Über einen Arzt, der ganzheitlich sucht bzw denkt würde ich mich sehr freuen.

    HPU kenne ich nicht, habe ich auch noch nie von gehört.Was du auch noch einmal versuchen könntest, ist einen Endokrinologen aufzusuchen. Mir fällt auch noch die Leber ein, die gerne über die Haut reagiert….. Bei meiner Tochter ist ein ganz klarer Bezug zum Immunsystem zu sehen. Was ist mit Zink, das wirkt bei mir toll? Ich würde dir so gerne helfen…

    Liebe Grüße, Bee

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Bee,
      ich berichte sicher noch einmal mehr von HPU, wenn ich selbst mehr darüber weiß. Vielleicht auch noch in einem Video auf meinen YouTube-Channel. Ich denke, dass das für viele interessant sein könnte.
      Was ist ein Endokrinologe? Was macht der so?
      Ja mit der Leber scheint auch noch nicht alles in Ordnung zu sein.
      Zink habe ich schon supplementiert. Da konnte ich aber keinen Zusammenhang zu einer Verbesserung sehen. Aber ich muss zugeben, dass das auch noch mit in die Reha ging von der Zeit her und da wurde ja vieles gleichzeitig gemacht, was zur Besserung beigetragen hat.
      Es ist so lieb von Dir, dass Du dir so Gedanken machst. Es ist wichtig sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Am Ende muss aber jeder seinen Weg finden und diesen gehen. Manchmal sind es ja dann doch ganz individuelle Kleinigkeiten.
      Liebe Grüße und fühl dich gedrückt ♡
      Laura

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  2. Ein Endokrinologe interessiert sich für alles, was im Körper hormongesteuert ist. Nebennierenrinden, Schilddrüse etc. Die machen sehr umfassende Bluttests, es ist einen Versuch wert.

    Zink hilft mir bei vielem sehr gut, ich nehme es innerlich. Meine Tochter macht Zinkmasken, die meistens gut anschlagen. Aber auch nicht immer.

    Ich freue mich auf Follow ups von dir.

    Herzliche Grüße, Bee

    Gefällt 1 Person

    1. Das hört sich wirklich interessant an 🙂 Ich halte euch auf alle Fälle weiter auf dem Laufenden und nehme das mit auf meine „Haut ToDo-Liste“ auf, falls ich nicht weiterkomme, werde ich das dann auch noch testen 🙂
      Was für Zink-Masken benutzt deine Tochter denn? Woher bekommt ihr die?
      Liebe Grüße,
      Laura

      Gefällt mir

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