Veröffentlicht in Ernährung, Haut, von innen

Neurodermitis und die Ernährung – Unverträglichkeiten und Allergien

Chilli-FlockenNicht jede Neurodermitis ist auf eine Nahrungsmittel-Allergie oder -Unverträglichkeit zurück zu führen!

Es stimmt zwar, dass die bestehende Neurodermitis von einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit oder -Allergie verschlimmert werden kann, oder es bei manchen dadurch auch das erste Mal zum Ausbruch von Symptomen der Neurodermitis kommen kann, aber das muss eben nicht bei jedem so sein… und darum geht es in diesem Beitrag.

Zum Thema Neurodermitis und Ernährung gibt es ein paar Hinweise. Zum Beispiel sollen Säuglinge am Anfang (die ersten Wochen und Monate) ausschließlich gestillt werden (wenn möglich). Und für uns alle gilt, egal, ob Neurodermitiker oder eben nicht: ausgeglichen, vernünftig essen tut jedem gut. Wie ich auch schon oft erwähnt habe, sollte man auf zuviel Zucker und Zusatzstoffe verzichten. Man muss sich aber nicht verrückt machen und auf gut Glück einfach Sachen weg lassen, denn das kann einen unnötigen einschränken und auf längere Zeit sogar zu Mangelerscheinungen führen.

AlkoholBesteht allerdings Verdacht auf eine Lebensmittel-Unverträglichkeit oder -Allergie, gilt es, diese ärztlich abklären zu lassen, oder in Zusammenarbeit mit einem Ernährungsberater heraus zu kristallisieren.

NüsseEs gibt ein paar Dinge, die von Neurodermitikern oft (nicht immer) schlecht vertragen werden, wie z.B.: Zitrusfrüchte, saure Säfte, scharfe Gewürze, Alkohol…

Und auch einige typische Allergene gibt es bei Neurodermitiker, wie z.B. Kuhmilch, Hühnerei, ZitrusfruchtNussallergie, Fischallergie…

Das ist nur mal eine Aufzählung. Generell, gilt aus meiner Sicht,  für jeden von uns das Gleiche: auf den eigenen Körper hören und sich bei Bedarf eben Hilfe von Außen holen. Es gibt Allergien oder Unverträglichkeiten, die man schnell rausfindet, indem man kurz nach dem Verzehr zum Beispiel zum nächst gelegenen stillen Örtchen flüchtet und das immer wieder, oder nach dem Essen plötzlich total juckende Haut hat.  Aber nicht jeder empfindliche Darm zeigt unweigerlich eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit auf und nicht bei allen unvertragenen Nahrungsmitteln zeigen sich direkt nach der Aufnahme Symptome. Solltet ihr generell das Gefühl haben, dass ihr etwas nicht vertragt, könnt ihr als ersten Schritt mal ein Ernährungs-Tagebuch führen, welches euch helfen kann, Symptome zu Speisen zuzuordnen. Kommt ihr aber alleine nicht weiter, dann heißt es, wie oben schon erwähnt, dass man beim Arzt vorstellig wird und dann bespricht, welche Schritte man als nächstes geht.

Es kann langwierig und anstrengend sein, heraus zu finden, welche Lebensmittel bei einem persönlich zu Problemen führen. Daher meine Frage an euch Neurodermitiker und Nicht-HühnereierNeurodermitiker:

Seid ihr ebenfalls von einer Allergie oder Unverträglichkeit betroffen? Wie habt ihr das entdeckt? Welche Schritte seid ihr gegangen? Wie geht es euch seit dem man bei euch eine Allergie oder Unverträglichkeit fest gestellt hat? Was hat sich seither gebessert oder verändert?

Ich finde diesen Artikel hier: „So funktioniert Ernährung bei Neurodermitis“ auch interessant. Als Quelle zur Erarbeitung des Beitrages habe ich Unterlagen aus der Reha zur Hilfe genommen.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel dazu motivieren, euch weiter ausgeglichen zu ernähren und vielleicht könnt ihr ja, wie oben erwähnt mit euren eigenen Erfahrungen in den Kommentaren das Ganze noch aufwerten 🙂

Laura ❤

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7 Kommentare zu „Neurodermitis und die Ernährung – Unverträglichkeiten und Allergien

  1. Hallo Laura,

    eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist sehr wichtig und tut jedem gut, auch wenn er nicht unter Neurodermitis leidet. Allergene stecken in vielen Lebensmitteln, man muss sich da suchend rantasten. Viele stellen jedoch den konditionierten „guten Geschmack“ über die Benefits einer guten Ernährung. Aber jeder soll das für sich definieren 🙂

    Übrigens habe ich meine Tochter 6 Monate gestillt und sie hat Neurodermitis und ist starker Allergiker. Es ist mehr eine These, als ein Tatsache, dass man das Kind mit langem Stillen wirklich schützt. Auch Kinderärzte sagen heute, dass ein Schutz nicht bewiesen ist.

    Mir macht das Wetter momentan zu schaffen, meine Rosacea macht sich bemerkbar. Ich habe einen klaren Wetterbezug. Meine Tochter mit ihrer Neurodermitis auch, allerdings kommen richtige Schübe nicht vom Wetter, es verstärkt es nur.

    Liebe Grüße, Bee

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    1. Liebe Bee,
      danke für dein fleißiges kommentieren.
      Die Sache mit dem Stillen: da hast Du Recht. Es ist keine Garantie für Allergie- oder Neurodermitis-Freiheit. Man weiß aber auch, dass Stillen für eine gesündere Darmflora sorgt und das kann ja schonmal nicht schaden. Wer weiß, wie viele mehr Kinder Allergien hätten, wenn sie nicht gestillt worden wären. Wie Du aber schön beschrieben hast und wie ich gerade auch schon gesagt habe, ist das nur ein Kann und kein Muss, eben keine Garantie.
      Das mit dem Wetterbezug finde ich interessant. Das habe ich auch schon von mehreren gehört, dass sich ihre Hautkrankheit in Wetterabhängigkeit verschlechtert. Mir ist das bei mir noch nie so ganz bewusst aufgefallen.
      Ich freue mich schon auf deinen nächsten Kommentar, denn von den Erfahrungen anderer kann man nur lernen 🙂
      Liebe Grüße,
      Laura 🙂

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      1. Liebe Laura,

        Ich kommentiere gerne bei dir, ich hoffe nur, dass dich meine Kommentare nicht stören. Ich überlege manchmal, ob ich überhaupt schreiben soll. Sei bitte ehrlich 🙂

        Liebe Grüße, Bee

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      2. Bist Du verrückt? Natürlich möchte ich, dass Du weiterhin deine Kommentare auf meinem Blog da lässt. So ein Blog lebt auch von Kommentaren, Hinweisen, Ideen und auch von Kritik. Warum sollten mich deine Kommentare also irgendwie stören? Im Gegenteil, ich würde mir wünschen, dass noch mehr so fleißig kommentieren wie DU!
        :-*

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      3. Danke….. ich kommentiere gerne weiter. Mich interessiert das Thema und auch die Art wie du schreibst gefällt mir gut. Komme mir nur manchmal etwas einsam vor in den Kommentaren…

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      4. Ja Bee, da sprichst Du etwas an. Ich habe einfach noch nicht genug Kommentier-Wütige-Leser auf diesem Blog 😀 Ich arbeite weiter daran, dass er wächst und hoffe, dass es dann auch mehr Leser gibt 🙂 Deshalb versuche ich auch die Themen sehr abwechslungsreich zu gestalten, dass für jeden etwas dabei ist. Gib dem Ganzen noch ein bisschen Zeit 😉 Wer weiß, wo wir in ein paar Monaten sind 🙂

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