Veröffentlicht in Allgemeine Gesundheit

Es geht wieder los: die Pollenzeit

Endlich kommt der Frühling wieder – die ersten Büsche und Sträucher bekommen schöne Blüten und die ersten Blümchen blühen wieder. Und da lässt auch die Pollenzeit nicht auf sich warten. Viele Betroffene kennen das: Die Augen tränen fleißig und die Nase läuft munter…  Im Folgenden habe ich ein paar Tipps und Tricks für euch zusammengetragen, die dabei helfen als Heuschnupfler leichter durch den Alltag zu kommen.

Ich möchte noch kurz darauf hinweisen, dass ich selbst nicht wirklich betroffen bin. Deshalb freue ich mich umso mehr, wenn ihr die Kommentar-Funktion fleißig nutzt und den Beitrag  durch eure Erfahrungswerte ergänzt und aufwertet! 🙂 Jetzt aber erst einmal viel Freude beim Lesen des Beitrages.

Leichter durch den Alltag – Tipps und Tricks

1) Sich informieren

Sich darüber zu informieren, wann welche Pollen fliegen bzw. von welchem Pollenflug man am meisten betroffen ist, kann dabei helfen sich entsprechend vorzubereiten und an Tagen mit besonders hoher Pollenkonzentration sich enstprechend zu verhalten.

Hierbei können Pollenflugkalender eine gute Hilfe sein und deshalb habe ich euch hier mal zwei davon verlinkt:

http://www.apotheken-wissen.de/pollen-zeit-pollenflugkalender/

http://www.allergie.hexal.de/pollenflug/pollenflugkalender/

Hier könnt ihr außerdem den aktuellen Pollenflug in eurer Region abchecken:

http://www.allergie.hexal.de/pollenflug/vorhersage/

 

2) Pollen außerhalb des Schlafbereichs halten

Um sich den Schlaf so erholsam wie möglich zu machen sollte man versuchen, die Pollen aus dem Schlafbereich heraus zu halten. Dazu sollte man die Kleidung, die man den Tag über getragen hat, vor dem Schlafzimmer ablegen.

Außerdem sollte man sich vor dem Schlafen gehen die Pollen vom Körper und den Haaren abwaschen – also am Besten nochmal kurz in die Dusche hüpfen.

 

3) Sauberkeit und Luftfilter

Vermehrtes feuchtes Staub- und Bodenwischen in der Wohnung, kann ebenfalls die Pollenbelastung reduzieren. Zusätzlich kann man sich auch einen Luftfilter anschaffen, der speziell für Allergiker die Pollen aus der Luft filtert. Es gibt auch Staubsauger mit entsprechenden Allergiker-Filtern, welche ebenfalls hilfreich sein können.

Es gibt auch Pollenschutzgitter für die Fenster. Einige Betroffene haben allerdings davon berichtet, dass diese generell kaum Luft rein lassen und daher schnell wieder abmontiert waren.

 

4) Wäsche drinnen trocknen

Um zu vermeiden, dass die frisch gewaschene Wäsche direkt mit Pollen in Kontakt kommt, kann man diese in der Wohnung, anstatt im Freien, trocknen.

 

5) Zu den richtigen Zeiten spazieren gehen und lüften

Nach einem schönen Regenschauer (der mindestens eine viertel Stunde gedauert haben sollte) ist die Pollenkonzentration in der Luft niedriger. Das ist die beste Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang und das Lüften der Wohnung.

Generell kann man das Lüften auf die pollenarmen Zeiten am Tag verlegen, das wäre in der Stadt morgens und auf dem Land abends.

 

6) Pollenallergie und Ernährung

Viele Betroffene wissen es bereits: Wer eine Pollenallergie hat, kann auch von einer Kreuzallergie betroffen sein. Das heißt, dass in der Zeit in der die „gefährlichen“ Pollen unterwegs sind, auch manche Nahrungsmittel nicht vertragen werden. Diese sollte man dann für eine gewisse Zeit vom Speiseplan streichen oder eventuell gekocht essen (Obst und Gemüse ist in gekochter Form oft verträglicher).

Auf der folgenden Seite findet ihr eine Übersicht (etwas weiter unten auf der Seite in tabellenform) über die häufigsten Kreuzallergien:

http://www.lifeline.de/themenspecials/allergie/kreuzallergie-id21800.html

7) Sport nach drinnen verlegen

Als Pollenallergiker draußen schwere Sporteinheiten zu absolvieren ist vielleicht nicht gerade die beste Idee 😛 Deshalb nutzt doch die Möglichkeiten und geht anstatt dessen zum Beipsiel im Fitness-Studio trainieren oder ein paar Bahnen im Solebad ziehen. Gerade im Solebad könnt ihr euren eh schon gestressten Atemwegen, dabei noch etwas zusätzliche Erleichterung verschaffen. Das Schwimmen in einem Chlorbad solltet ihr dagegen lieber sein lassen, da das Chlor die Schleimhäute noch zusätzlich reizen kann.

 

8) Urlaub planen

Hat man die Möglichkeit in Urlaub zu fahren und ist dabei auch noch flexibel, kann es sehr sinnvoll sein vor den Pollen zu flüchten und in ein Gebiet zu reisen, dass pollenärmer ist 🙂

 

9) Nicht unterschätzen

Eine Pollenallergie ist nicht zu unterschätzen! Mit einem Arzt oder erfahrenen Heilpraktiker sollte man diese unbedingt angehen und mit einer entsprechender Therapie behandeln. Wichtig ist es nämlich einem sogenannten „Etagenwechsel“ vorzubeugen. Also die Ausweitung der Allergien von den oberen auf die unteren Atemwege. Dies kann nämlich Asthma zur Folge haben. Deshalb lieber rechtezitig handeln!

 

Tut euch selbst etwas Gutes, indem ihr die Pollenbelastung in eurem Umfeld (wie oben beschrieben) so gering wie möglich haltet und zusätzliche Belastungen für die Atemwege meidet.

Was sagt ihr als Betroffene? Wurden alle wichtigen Punkte genannt? Was habt ihr noch für Tipps und Tricks für ebenfalls Betroffene? Welchen Punkt – von den oben genannten – möchtet ihr im Alltag ausprobieren?

 

Laura ❤

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Quellen:

http://www.stern.de/noch-fragen/welche-tricks-helfen-um-besser-durch-die-pollenzeit-zu-kommen-moechte-moeglichst-auf-tabletten-verzichten-1000471231.html

http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/allergien/25026-2256954.gallery.html?page=1

https://www.aok.de/inhalt/heuschnupfen-allergische-reaktion-auf-pollen/

http://www.karingreitemann.com/heuschnupfen2/

https://www.meine-gesundheitsakademie.de/article/Heuschnupfen/Wie-gefaehrlich-ist-Heuschnupfen-fuer-die-Gesundheit-438629.html

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5 Kommentare zu „Es geht wieder los: die Pollenzeit

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