Veröffentlicht in Allgemeine Gesundheit, Ernährung, Haut, von innen

Zuckerfrei-Challenge – Fazit

zuckerfreichallenge fazit

Inzwischen sind die vier Wochen der Zuckerfrei-Challenge schon ein paar Tage um. Zeit für ein Fazit. Wie lief die Zuckerfrei-Challenge? Was hat sie gebracht? Und wie geht es danach weiter?

Als Erstes möchte ich mich sehr bei der lieben Dominique bedanken, die sich direkt dazu entschieden hat mitzumachen und die mich mit ihren lieben Worten und Rezeptideen unterstützt hat :-*

Das heißt außerdem, dass ich euch heute nicht nur von meinen Erfahrungen berichte. Die liebe Dominique hat sich nämlich dazu bereit erklärt, mir Frage und Antwort zu stehen und ich möchte euch in einer Art Interview, gerne an unseren Erfahrungen teilhaben lassen.

Wie lief die Zuckerfrei-Challenge?

Der Plan war ja, 6 Tage die Woche komplett auf Industrie-Zucker zu verzichten und nur an einem Tag in der Woche Zucker zu essen. Hier könnt ihr noch einmal alles nachlesen.

Ich muss zugeben, dass das bei mir nicht ganz so geklappt hat. Die erste Woche habe ich an zwei Tagen Zucker gegessen, die zweite an keinem Tag, die dritte Woche an 4 Tagen und die vierte Woche an 3 Tagen. Woran lag das? Ich würde sagen, schlechte Vorbereitung und schlechte Beherrschung. Zum Beispiel hatte ich nicht immer genug Sachen zum Essen da, auf das ich Lust hatte und habe dann doch zu etwas mit Zucker gegriffen, zum Beispiel zu Kidney-Bohnen aus der Dose (in denen auch Zucker ist).

Wie lief es bei Dir Domi? Hast Du dich an das 6und1-Tage – Ziel gehalten?

„Es war auf jeden Fall eine Umstellung, ich dachte, dass ich vorher schon auf die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln geachtet habe! Aber scheinbar nicht so sehr auf den Zucker! Bestes Beispiel waren die Bio Knabbervögelchen (siehe Instagram), da war ich echt geschockt! Da denkt man seinem Kind etwas relativ gesundes zum knabbern für zwischendurch zu geben und dann eine riesen Zutatenliste mit vielen verschiedenen Zuckersorten!

Ich muss auch zugeben, dass es in der Woche einfacher war als am Wochenende auf Zucker zu verzichten! Sobald man irgendwo eingeladen war oder essen gegangen ist empfand ich es auch schwierig! Wenn Besuch zu uns kam konnte ich für mich eine Alternative ohne Zucker da haben! Aber im Restaurant kennt man ja die genauen Zutaten nicht und wenn man bei jemanden eingeladen war auch nicht!“

Was empfandest Du als die schwierigste Herausforderung?

„Marmelade war für mich am schwierigsten! 😂 Ich brauch zum Frühstück immer etwas Süßes und habe keinen Marmeladen Ersatz gefunden! Aber habe trotzdem durch gehalten! 💪

An dieser Stelle muss ich sagen, dass die Domi mir ein Bild geschickt hat, wo sie für einen besonderen Tag etwas mit Süßigkeiten gebastelt hat und auch dabei ganz tapfer geblieben ist. Respekt! Sie war echt eine mega gutes Vorbild für mich 🙂

Mir fiel es auch schwer, wenn ich mit anderen Essen gegangen bin. Eigentlich kann man sich ja fast immer einen Salat oder eben etwas ohne Zucker bestellen, aber ich war mir nicht immer sicher, was genau enthalten war und dachte mir: Na, dann mache ich eben meinen Zuckertag heute. Wenn man das aber ein oder zweimal mehr macht, hat man eben schon wieder mehrere Tage, an denen man Zucker gegessen hat.

Domi, hast Du an dem Tag, an dem Zucker erlaubt war, so richtig rein gehauen, oder auch da eher langsam gemacht?

„Ich habe trotzdem versucht es in Grenzen zu halten an den Zuckertagen! Klar gabs da dann mal nen Marmeladen Brötchen oder ne leckere Waffel! Aber ich habe zum Beispiel vorher auch mal locker ne Tüte Haribo Colorado gegessen! So etwas mache ich jetzt nicht mehr! Ebenso habe ich mir an einen Latte Macchiato immer Zucker dran gemacht, den lasse ich nun auch weg! Ich habe die Zuckertage vorrangig in Verbindung mit Einladungen, essen gehen oder ner Grillparty gemacht!“

Auch hier war Domi also richtig vorbildlich unterwegs. Ich muss zugeben, dass ich mir an den Tagen immer so richtig viel erlaubt habe. Von Schoki über Eis, bis hin zu sonst noch allem, was ich an Süßkram ausfindig machen konnte. Das blieb aber nicht ganz ohne Folgen. Gleich dazu mehr.

 

Was hat die Zuckerfrei-Challenge gebracht?

Domi, was würdest Du sagen, hat Dir die Zuckerfrei-Challenge gebracht? Wie erging es deiner Neurodermitis in dieser Zeit?

„Die Zuckerfrei-Challenge hat mir auf jeden Fall etwas gebracht! Ich achte noch mehr auf die Inhaltsstoffe, wenn ich einkaufen gehe! Benutze fast keine Fertigprodukte mehr und kaufe keinen Fruchtjoghurt mehr usw.

Ich muss auch sagen, dass es meiner Haut besser geht, wenn ich weniger Zucker zu mir nehme! Mir kommt es auch so vor, dass der Juckreiz dann weniger ist!“

Da kann ich Domi nur zustimmen. Die Zuckerfrei-Challenge hat auch mir noch einmal mehr gezeigt, wo überall Zucker enthalten ist. Außerdem habe ich gelernt, dass ich mehr darauf achten sollte, schon beim Einkaufen auf den Zucker zu verzichten, wie Domi es schon erwähnt hat. Um dabei auf die Kidney-Bohnen zurück zu kommen: da habe ich mir jetzt einfach welche „uneingelegt“gekauft, ohne Zucker 🙂

Meiner Haut, speziell meiner Neurodermitis ging es während der Zuckerfrei-Tage ganz ok bis gut. Meine Akne hat sich aber während dieser Zeit nicht verändert. Bis auf die üblichen Schwankungen.

Außerdem hatte ich, wie oben schon kurz erwähnt, an manchen der „Zucker-Erlaubt-Tage“ besonders zugeschlagen und das führte bei mir besonders an einem Tag (an dem ich es echt übertrieben hatte) zu schlimmem Juckreiz. Ich hatte schon sehr oft die Vermutung, dass meine Haut durch Zucker schlechter wird bzw. Zucker bei mir zumindest auch mit für den Juckreiz verantwortlich ist. Das so deutlich gezeigt zu bekommen, hat für mich persönlich, diese Vermutung noch einmal bestätigt. Ich finde es auch interessant, dass Domi ebenfalls die gleiche Beobachtung machen konnte. Eine Motivation mehr, auch zukünftig auf Zucker zu verzichten 🙂

An alle Neurodermitiker: Konntet ihr schon mal einen Zusammenhang zwischen Zucker und Juckreiz feststellen?

 

Wie geht es jetzt weiter?

Ich möchte noch mehr darauf achten, mich zuckerfrei zu ernähren. Und in Zukunft möchte ich, dass es mindestens so gut läuft, wie in der Zuckerfrei-Challenge, eher noch besser. Ich versuche mir solche Zucker-SCHOCK-Eskapaden also zu verkneifen und insgesamt etwas lockerer mit dem Thema Zucker umzugehen. Das heißt, dass ich, wenn ich eine zuckerhaltige Sache gegessen habe, mich nicht verrückt mache, aber auch nicht gleich einen ganzen „Zucker-Tag“ daraus machen werde.

Domi, wie geht es bei Dir mit dem Zucker weiter? Willst Du dich weiter zuckerfrei ernähren?

„Ja ich werde trotzdem weiterhin darauf achten was ich kaufe und wie viel Zucker ich zu mir nehme! Es gibt so viele gesunde Alternativen! Zum Beispiel die Haferflockenkekse! 😉 Oder puren Joghurt mit frischen Früchten! Generell Früchte zum Süßen! Meine Haut wird es mir danken! 😜❤

Danke Domi, für das Beantworten der Fragen und vor allem für deine Unterstützung 🙂

Abschließend kann ich sagen, dass ich echt froh bin, die Zuckerfrei-Challenge gemacht zu haben. Die paar Wochen, haben mich echt motiviert, mich wieder mehr auf eine zuckerfreie Ernährung zu konzentrieren.

Übrigens, hier das Rezept zu den Haferflocken-Keksen, dass Domi gerade erwähnt hat und und das wir Mädels im Neurodermitis-Chat schon fleißig erprobt haben.

Was sind eure allerliebsten, zuckerfreien Rezepte für gesunde Naschereien? Lasst einen Link in den Kommentaren dazu da! 🙂

 

Laura ❤

 

Advertisements

5 Kommentare zu „Zuckerfrei-Challenge – Fazit

  1. Vielen Dank für das Teilen eurer Erfahrungen! Das mit den Kidneybohnen habe ich gar nicht gewusst und werde da wohl auch mal genauer darauf achten.

    Hattet ihr/du auch ein richtiges Aha-Erlebnis was die Verwendung von Zucker angeht (wo er überall enthalten ist) oder welche positive Wirkung sich durch den Verzicht ergab?

    Ein sehr interessanter Erfahrungsbericht 🙂

    Viele Grüße
    Sebastian

    Gefällt 1 Person

    1. Hi Sebastian,
      schön auch hier von Dir zu lesen 🙂
      Ich glaube, da lässt sich das ganz gut nennen, was die Domi erlebt hat mit den Bio Knabbervögelchen. Man denkt: Oh Bio, das ist bestimmt gesünder, aber das ist eben nicht immer so. Und so ging es mir auch, bei vielen Alternativ-Produkten, es gab fast nichts, vor allem bei den Fertig-Produkten, wo kein Zucker drin war, selbst nicht bei einer „gesund aufgemachten“ Mahlzeit.

      Und natürlich das mit dem Juckreiz, was ich ja auch schon im Beitrag erwähnt hatte, dass da Zucker echt so einen großen Einfluss auf den Juckreiz bzw. auf die Stärke davon hat – das war auch so ein „Aha“-Erlebnis bei mir.

      Danke nochmal für deinen lieben Kommentar.

      Liebe Grüße,
      Laura

      Gefällt 1 Person

      1. Hallo Laura!

        Danke für deine Antwort 🙂 … das war der erste Artikel den ich bei dir gelesen habe, da mich das Ergebnis sehr interessiert hat. Auf YouTube hat jemand eine 7-Tage-Challenge gemacht und erzählt, dass er sogar fitter war und morgens nicht mehr so müde.

        Schön, dass es bei dir mit der Haut so gut geholfen hat. Ich hatte irgendwie gehofft, ihr hättet noch ein paar Insider-Tipps die den Weg nicht in den Artikel geschafft haben, was aber nicht so wichtig ist.

        Kein Rezept, aber ein guter Ersatz, wäre da noch zu nennen. Xylit bzw. Birkenzucker. Svenja von vSvesh süßt wohl ausschließlich mit Datteln.

        Nochmals vielen Dank und viele Grüße
        Sebastian

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s